Mainstream

Besprechungen von bekannten und neuen Bands sowie KĂĽnstlern. Vorstellungen von Neuerscheinungen der Musikbranche.

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Beitragvon Quickiekuchen » Sa 1. Nov 2008, 11:22

Wie ist das in den 80ern gewesen? Ich meine, wir regen uns ĂĽber den heutigen Einheitsbrei in der Popmusik auf, aber wenn ich mir die 80er-Musik, die wir alle so lieben, grob anschaue, da klingt ja auch vieles austauschbar und monoton, z. B. Cock Robin, Level 42, Tears for fears, Alison Moyet, usw...

Aber bitte nicht falsch verstehen. Das ist nur ein prinzipielle Frage, ich habe nichts gegen einzelne Bands oder Sänger. Ich liebe z. B. Cock Robin, weils so schön typisch verträumt ist. Ich mag auch allgemein Vieles aus den 80ern.

Aber in letzter Zeit ist mir diese Frage irgendwie in den Sinn gekommen. Mich interressiert einfach, ob euch in den 80ern auch dies und das genervt hat. Wobei ich die frühen 90er fast schon extremer finde, da gab es ja unendlich viele erfolgreiche US-Sängerinnen, alles innerhalb der gleichen Popmusiksparte.

Also her mit euren Meinungen, freu mich schon drauf!!! :D :D :D

Das hier mag ich auch, obwohl es realistisch gesehen ja auch totaler Mainstream ist:
http://de.youtube.com/watch?v=9FE0vdmKB4A

Man muss warscheinlich auch wieder unterscheiden, zwischen niveauvollem Mainstream und "Mainstream-Mainstream". ;)
Quickiekuchen
 

Re: Mainstream

Beitragvon Cano » Sa 1. Nov 2008, 12:27

Quickiekuchen hat geschrieben:Mich interressiert einfach, ob euch in den 80ern auch dies und das genervt hat.

Natürlich hat mich in den 80ern dies und das genervvt. Aber das war vor und nach den 80ern nicht anders. Ich kann für mich jedoch feststellen, daß der Anteil des Nervigen im Laufe der Zeit immer größer geworden ist. Inzwischen ist er so groß, daß ich gar nicht mehr verfolge, was sich auf dem Musikmarkt so tut. Wenn ich Musik hören will, greife ich auf Altbewährtes aus der Zeit vor dem Jahr 2003 zurück. Sicher gab es auch in der Zeit danach hin und wieder mal ein Highlight. Ich habe mir jedoch nicht mehr die Mühe gemacht, diese Highlights auf CD oder Festplatte zu konservieren.
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Re: Mainstream

Beitragvon Gymp » So 2. Nov 2008, 15:25

Ist es nicht sowieso in jedem Jahrzehnt auf seine Weise das Gleiche ?? Ich meine, die Charts werden doch sowieso von den jungen Leuten bestimmt, da nervt einem das ein oder andere, aber so war es doch früher auch. Mir geht es extrem auf den Wecker, wenn 1x die Stunde Tokio Hotel (z.B.) auf energy läuft, aber damit muss ich rechnen, denn das Programm wird von den Charts bestimmt.
Ich denke, dass das Problem, was wir jetzt haben, die "Alten" frĂĽher auch hatten.
Oder nicht ???

:?
Mit freundlichen GrĂĽĂźen
Gymp
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Re: Mainstream

Beitragvon Quickiekuchen » Fr 16. Jan 2009, 15:55

Nee, so ganz würde ich das nicht sehen. Die Musik, wird ja immer gleich, wenn sie erscheint, im Radio rauf und runter gespielt (z. B. Katy Perry, obwohl das Lied keine Sau interessiert) und meiner Meinung nach unabhängig von den Charts. Die Media Control-Charts sind ja seit der Einführung der CD-Brenner sowieso hinfällig.

Zum Kotzen finde ich, dass die Radiomoderatoren die Befehle der Redaktionen ausfĂĽhren mĂĽssen und keinen eigenen Stil einbringen dĂĽrfen.

Ich habe 2001 selbst bei einer Führung einen Radiomoderator gefragt, warum nur noch Schema F runtergeleiert wird und er sagte, dass es letztendlich Niemanden in den Chefetagen interessiert, was die Leute hören wollen. Ziemlich traurig. Diese Führung war bei einem Privatradiosender.

Aber bei öffentlich-rechtlichen Sendern ist es ja auch nichts Anderes.

Ausländische Sender sind da irgendwie freier, da wird nicht jeden Tag zu 95% Dasselbe runtergeleiert. Z. B. Radio Swiss-Pop, Swiss-Jazz. Da hört man das, was bei uns läuft und dazu noch Schweizer-deutsches und Französisches. Und das in einem erfrischenden, bunten Mix, der jeden Tag etwas anders ist.
Quickiekuchen
 

Re: Mainstream

Beitragvon grennski » Mi 9. Apr 2014, 13:09

Das ist immer eine Geschmackssache. Es gibt genug Leute, die sich stundenlang die gleiche Musikrichtung anhören können, ohne
davon genervt zu werden. Und man selbst meint dann totale Kopfschmerzen zu bekommen. Es gibt aber immer noch Lieder aus der
damaligen Zeit, die man sich auch heute noch sehr gerne anhört. Das gehört auch zu meinem Hobby. Ich liebe Schallplatten! Hab mir
auch letztens eine von Paul Simon gekauft und höre nun auf meinem guten Plattenspieler diese Lieder. Habe mir extra einen neuen zugelegt.
Er war auch in den 80ern berühmt gewesen, wobei nicht jeder ein Fan von ihm war. Das wird sich auch in 20 Jahren nicht ändern.
Was heute sehr gut ankommt, wird später immer noch ein guter Ohrwurm sein. Musik ist eine dauerhafte Komponente, bis sie einem zu monoton erscheint.
grennski
 
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Re: Mainstream

Beitragvon Librarian » Di 12. Jul 2016, 10:39

Naja, Radio ist ja nicht gleichzusetzen mit Musik dieser Zeit. Auch in den 80ern bzw. 90ern gab es abseits der POPulär Musik sicher noch Stile, die einfach nicht so viel Beachtung fanden, es aber heute tun.
Genauso wie es damals die ganzen großen "Stars" gab trällern halt heute andere Produkte. Die richtigen Künstler verdienen nach wie vor wenig Geld und haben ein kleineres Publikum. Major Labels und/oder ein Hype zerstören echte Bands dann meistens. Als relativ bekanntes Beispiel Mummford &Sons oder Volbeat. Unabhängig vom persönlichen Geschmack, hört man da richtig wie Verkäufer und Analysten die Entscheidungen treffen und nicht mehr die Band. Genervt bin nich davon allgemein aber nicht, niemand zwingt mich zum Radio hören. Ein hoch auf Spotify und Konsorten.
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